Betrug bei der Kfz-Versicherung
Weltweit nimmt der Betrug bei Kfz-Versicherungen zu. Sie treten seit Beginn der Pandemie im Jahr 2020 immer häufiger auf und kosten Autofahrer viel zusätzliches Geld in Form höherer Prämien.
Heute werfen wir einen Blick auf die häufigsten Arten von Kfz-Versicherungsbetrug im Straßenverkehr. Außerdem verraten wir Ihnen, wie Sie vorbeugen und nicht Opfer eines solchen Betrugs werden.
Inszenierte Unfälle
Die erste Art von Kfz-Versicherungsbetrug – inszenierte Unfälle – ist ein Betrug, der tatsächlich eine ganze Reihe unterschiedlicher Betrugsversuche umfasst. Einige der beliebtesten sind:
- Betrug bei Auffahrunfällen: etwa das „Swoop & Squat“ (zwei Fahrzeuge, die ein Opfer bei einem Auffahrunfall einfangen) und ein „Panikstopp“ (der Täter schaut zu, bis das Opfer, das hinter ihm fährt, abgelenkt wird und tritt voll auf die Bremse, wodurch das Auto ihn von hinten erfasst.
- „Sideswipe“: Der Täter stürzt sich bei dieser Art von Betrug auf das Auto, das gerade in seine Fahrspur eingefahren ist. Sie beteuern ihre Unschuld und reichen Klage bei ihrem Versicherer ein.
- „Walk down“: Zwei Fahrer stellen eine Falle auf, weshalb ein Opfer durch Winken oder ein anderes Zeichen darauf hingewiesen wird, dass es sicher ist, auf einen Parkplatz oder eine Seitenstraße auf eine Hauptstraße zu fahren. Zur gleichen Zeit wartet der andere Betrüger auf der Hauptstraße, um mit seinem Fahrzeug gegen das Opfer zu fahren.

Abschleppbetrug
Abschleppbetrug ist eine interessante Form der Betrugsmasche. Wenn Sie nach einem Unfall nicht mehr in der Lage sind, Ihr Auto zu fahren, sieht ein normaler Ablauf wie folgt aus:
- Die Polizei (oder Sie) ruft einen Abschleppwagen;
- Der Abschleppwagen kommt;
- Der Abschleppwagen bringt Ihr Auto zu einer von Ihnen ausgewählten Werkstatt;
Wo ist der Betrug, fragen Sie sich vielleicht? Der Betrug geschieht, wenn der Abschleppwagen ankommt, obwohl weder Sie noch die Polizei danach gefragt haben. Der Abschleppwagenfahrer empfiehlt Ihnen dann, Ihr Auto zu einer bestimmten Werkstatt zu bringen. Später erhalten Sie für diese Dienstleistung eine hohe Rechnung, die oft mehrere tausend Euro betragen kann.

Den Schaden übertreiben
Bei einer solchen Betrugsmasche kommt es zwar zu einem echten Unfall, doch der unehrliche und unverschuldete Fahrer sieht darin möglicherweise eine Gelegenheit, eine ganze Reihe von Vorschäden (vor allem kleinere) am Fahrzeug in die mit dem echten Unfall verbundene Reparaturrechnung einzubeziehen Unfall. Verletzungen können auch übertrieben sein, zum Beispiel ein Schleudertrauma.

Wie vermeiden Sie Betrug bei der Kfz-Versicherung?
Auch wenn es schwierig ist, nicht in einen Versicherungsbetrug verwickelt zu werden, gibt es Möglichkeiten, nachzuweisen, dass es sich tatsächlich um einen Betrug handelte, und so eine hohe Geldstrafe oder eine Erhöhung der Versicherungsprämie zu vermeiden.
Eine Möglichkeit besteht darin, eine Dashcam in Ihr Fahrzeug einzubauen. Wir empfehlen den Kauf eines Dual-Channels (mit Front- und Rückkamera) wie dem DR970X-2CH Plus, um jederzeit überwachen zu können, was vor und hinter Ihrem Auto passiert.
Weitere Vorsichtsmaßnahmen, die Sie ergreifen können, um nicht in Versicherungsbetrug verwickelt zu werden, sind detaillierte Fotos von der Unfallstelle und den Fahrzeugen. Sie sollten sich nie mit einer Lösung vor Ort zufrieden geben – melden Sie den Unfall immer Ihrer Versicherung.