In diesem Blog erklären wir, ob – und wenn ja, wann und warum – deine Dashcam die Autobatterie entladen kann.
Kann deine Dashcam die Autobatterie entladen?
Kurze Antwort: Ja, das kann sie. Muss aber nicht unbedingt.
Bevor wir die lange Antwort auf diese Frage geben, müssen wir verstehen, wie eine Dashcam funktioniert. Eine Dashcam ist ein Gerät, mit dem du aufzeichnen kannst, was vor (und manchmal hinter und in) deinem Auto passiert, während du fährst. Einfach gesagt ist es eine Kamera, die du irgendwo am Armaturenbrett oder an der Windschutzscheibe deines Autos befestigst. Die meisten davon (zum Beispiel alle BlackVue Dashcams) zeichnen während der Fahrt kontinuierlich auf, ohne dass du dir Gedanken über das Ein- und/oder Ausschalten machen musst.
Da sie aber die ganze Zeit aufzeichnen, besteht die Sorge, dass die Autobatterie leer wird (da die meisten Dashcams ihren Strom aus der Autobatterie beziehen). Während das beim Fahren kein Problem ist, wird es etwas komplizierter, wenn das Auto geparkt ist.
Einfache Möglichkeit, den Parkmodus zu aktivieren
Wenn die Dashcam nicht fest angeschlossen ist oder an eine externe Stromquelle angeschlossen wurde, schaltet sie sich einfach aus, sobald du die Zündung ausschaltest. Wie du dir wahrscheinlich vorstellen kannst, ist das keine optimale Lösung für Autobesitzer, die einen vollständigen Schutz durch die Dashcam möchten.
Deshalb können viele Dashcams auch dann weiterarbeiten, wenn das Auto geparkt ist – bei BlackVue Dashcams heißt dieser Modus Parkmodus und es gibt ihn in zwei Varianten. Den Bewegungs- und Stoßerkennungsmodus (ausgelöst durch eine erkannte Bewegung in ausgewählten Bereichen oder durch einen Stoß gegen dein Auto) und den Zeitraffer-Modus mit gepufferter Ereignisaufzeichnung (kontinuierliche Aufnahme mit einem Bild pro Sekunde, wodurch bei der Wiedergabe ein Zeitraffer entsteht + normale Ereignisvideos bei einem Stoß).
Spezialakku
Eine Stromquelle hinzuzufügen, um deine Dashcam zu versorgen, ist ziemlich einfach. Alles, was du brauchst, ist ein spezieller Akku für deine Dashcam, wie zum Beispiel das BlackVue Battery Pack B-130A. Die Dashcam nutzt im Parkmodus Strom aus dem Akku. Der Akku lädt sich wieder auf, wenn du fährst.
Hinweis: Obwohl alle BlackVue Dashcams im Parkmodus arbeiten können, unabhängig davon, ob sie fest verdrahtet sind oder nicht, müssen Modelle anderer Marken dafür möglicherweise fest verdrahtet werden.
Integrierter Parkmodus? Feste Verkabelung?
Aber wie sieht es mit der festen Verkabelung der Dashcam aus? Dann ist die Gefahr, dass sich die Autobatterie entlädt, am größten. Wenn deine Dashcam kein integriertes Spannungsüberwachungssystem hat oder du kein Hardwire-Kit für den Parkmodus verwendest, ist deine Autobatterie völlig ungeschützt, da die Dashcam dann ständig Strom verbraucht.
Viele BlackVue Dashcams bieten einen integrierten Parkmodus. Das bedeutet, dass sie mit einem eingebauten Spannungsüberwachungssystem ausgestattet sind. Du kannst deine BlackVue mit einem 3-adrigen Hardwire-Kabel direkt an den Sicherungskasten deines Fahrzeugs anschließen. „3-adrig“ bezieht sich auf die Kabel mit den Bezeichnungen „GND“, „ACC“ (geschaltete Stromversorgung) und „BAT“ (Dauerstrom). Bei kompatiblen Modellen kann die Dashcam den Spannungspegel der Autobatterie selbst überwachen.
Fazit
Auch wenn eine Dashcam die Autobatterie entladen kann, wenn dein Auto geparkt ist, gibt es einfache Möglichkeiten, das zu verhindern. Du kannst ein Hardwire-Kit für den Parkmodus für deine Dashcam kaufen, eine Dashcam mit integriertem Spannungsüberwachungssystem wählen oder dich für ein Battery Pack entscheiden. Die Wahl liegt bei dir!
